Nach dem Chorlied „Jesus, erfülle mein Herze“ eröffnete der Apostel sein Dienen mit dem Gedanken, dass der Alltag häufig von Sorgen und Ängsten geprägt sei. Im Gottesdienst finden wir Geborgenheit bei Jesus Christus.
Sind wir von freundlichen Menschen umgeben, hat das Böse keinen direkten Zugriff. Doch das Leben ist wechselhaft. Bei Konfrontationen mit Bösem fordert der Petrusbrief dazu auf, in schwierigen Situationen innezuhalten und den Herrn zu fragen, bevor eine Reaktion erfolgt. Böses mit Bösem zu vergelten, kann zu einer Eskalation führen und trennt von Gott.
Durch die Gabe des Heiligen Geistes haben wir die Kraft, dem Bösen zu widerstehen. In einer Gemeinde, in der liebevoll miteinander umgegangen wird, strahlen wir das Gute aus und tragen so zum Kampf gegen das Böse bei. Auch wenn nicht alles perfekt ist, sollte sich keiner von menschlichen Unvollkommenheiten entmutigen lassen. Es gilt, weiterhin die Saat des Glaubens auszustreuen, ohne sich vom sichtbaren Erfolg abhängig zu machen. Dieser liegt in Gottes Hand.
Priester Mirko Kramer ergänzte in seiner Predigtzugabe, dass „gut zu reden“ nicht bedeutet, alles schönzureden, sondern das Gute hervorzuheben und das Positive zu erkennen. Durch solches Handeln kann der Segen Gottes empfangen werden, der es gut mit einem meint und viele Gaben, wie Heil und Nähe, schenkt.
Neuapostolische Kirche